Die allerwichtigste Regel für eine Erfolgskarriere lautet: Immer die Ruhe bewahren, nicht in Panik geraten, ganz egal wie stressig, hektisch oder explosiv die Situation gerade ist. Leichter gesagt als getan? Ich gebe zu, mir persönlich schien das zu Beginn auch kein Leichtes gewesen zu sein, all die negativen Emotionen, die sich durch Ärger, Frust, Konflikte und Druck im Businessalltag hin und wieder einmal in mir aufstauten, unter Kontrolle zu bekommen.
Den negativen Folgen eines Wutausbruchs bin ich mir jedoch immer im Klaren gewesen und habe – um diese zu vermeiden – mich schlau gemacht und herausgefunden, wie man in jeder Situation am besten gelassen und ruhig bleiben kann. Dazu habe ich dir im Folgenden meine 5 besten Geheimtricks zusammengetragen, mit denen du in Zukunft auch in jeder Situation den kühlen Kopf bewahren kannst:
1. Mentale und räumliche Distanz verschaffen
Um Ruhe zu bewahren ist es notwendig, die Anzeichen für aufstauende Wut früh zu erkennen. Ein steigender Blutdruck, Nervosität, Knurren in der Magengegend, Erröten des Gesichts und Schwitzen können z. B. Alarmsignale sein, die den Eintritt des emotionalen Stresses ankündigen.
Um ihre Eskalation zu stoppen, solltest du dir sofort eine mentale Distanz vielleicht sogar eine räumliche Distanz verschaffen, indem du dich bspw. von jedem Menschen zurückziehst und in dich kehrst. Z. B. könntest du in solchen Fällen kurz auf die Toilette gehen und dein Gesicht erst einmal mit kaltem Wasser abwaschen um dich und deinen Geist abzukühlen.
Dabei solltest du aber beachten, dass du nicht in eine weitere Stresssituation geratest, wie bspw. in eine laut redende Menschengruppe, die noch mehr Stress verursacht. Falls es die Situation erlaubt, wäre es in solchen Fällen auch angebracht das Gebäude komplett zu verlassen und kurz spazieren zu gehen.
Das Wichtigste beim Ganzen ist also, kurzgesagt, sofort in sich zu kehren und sich mental, wenn möglich auch räumlich, für mind. 5 Minuten zurückzuziehen.
2. Perspektive wechseln
Der Mensch stellt sich alles immer viel schlimmer vor, als es dann wirklich wird. Dazu gibt es im Deutschen auch ein Sprichwort: „Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird“. Und in der Tat sind 95 Prozent der Sorgen, die wir uns tagtäglich machen unbegründet und unnötig.
Aus diesem Grund ist es essentiell das Problem oder die mentale Konfliktsituation, in der man sich befindet, aus einem anderen Blickwinkel nüchtern und objektiv sowie in einem neuen Kontext zu betrachten. Das schafft ebenfalls Abstand und lenkt den Fokus auf das Gesamtbild.
Des öfteren merkt man dann im Nachhinein, dass man sich über Dinge aufregen wollte, die der Realität überhaupt nicht entsprechen und auf ganz andere Verursacher zurückzuführen sind. Bspw. könnte ein Strafzettel wegen falsch parken der eigentliche Verursacher des Stresses sein, den man dann unbewusst während der Arbeit dann auf den zu laut redenden Arbeitskollegen projiziert und seine Lautheit dann als persönlichen Angriff auffasst.
Folgende Fragen können helfen, in solchen Situationen den eigentlichen Verursacher des Stresses herauszufinden: “„Was ist gerade wirklich passiert? Warum reagiere ich so? Warum rege ich mich plötzlich so auf? Ist es das wirklich wert?“
3. Positives Denken
Tagtäglich ereignen sich so viele Dinge auf der Welt – gute und schlechte Dinge. Unglücklicherweise werden in den Nachrichten und Medien aber größtenteils immer nur die negativen Dinge behandelt. Und das schlimmste an all dem ist, dass sich der überwiegende Teil der Weltbevölkerung an den negativen Ereignissen viel mehr interessiert, als an den positiven. Denn sonst würden sie ja nicht in dem hohen Maß ausgestrahlt werden.
Das Problem ist an diesem Beispiel klar zu erkennen: Der Mensch konzentriert sich viel mehr auf die negativen Dinge im Leben, statt sich der positiven Seite zu widmen. Eine Zeitungsausgabe mit dem Artikel auf der Titelseite, in dem illustriert wird, wie einer alten Dame über die Straße geholfen wird, würde sich demnach nicht so oft verkaufen, wie eine Ausgabe mit einem Mordfall auf der Titelseite.
Dabei ist an dieser Stelle zu vermerken, dass es soziologisch nachgewiesen wurde, dass das Verhalten des Menschen in der Außenwelt zu über 90 Prozent mit seinem Verhalten auf mentaler Ebene übereinstimmt. Kurz gesagt bedeutet das, dass sich der Mensch auch gedanklich zu sehr auf die negativen Dinge konzentriert, statt auf die positiven.
Und in der Tat steckt auch in Wirklichkeit in jedem Unglück auch ein Kern Glück. Jede Medaille hat zwei Seiten. Die Trick besteht also darin, sich mehr auf das Positive zu fokussieren. Vor allem dann,wenn man im Leben erfolgreich sein möchte.
4. Sport treiben
Stress lässt sich körperlich am besten abbauen. Wenn du also mal wieder auf 180 bist und dich über eine Person oder einen Umstand aufregst, ist Sport die beste Antwort darauf. Und am besten eine Sportart, die so richtig auspowert, wie bspw. Boxen.
Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass das Zusammenkneten eines Boxsackes den Geist einerseits entspannt und ablenkt, andererseits ihm dabei hilft die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu fokussieren und Denkblockaden zu lösen.
Und bekanntlich – wie bei jeder anderen Sportart – setzt nach der Entlastung zugleich ein Glücksgefühl ein, der einem gesunden Schlaf beiträgt und das negative Kopfkino stoppt.
5. Musik hören
Musik hat ebenfalls einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Wer die Ruhe bewahren will, kann sich daher bspw. mit angenehmen Instrumentals sofort beruhigen. Einfach Airpods auf, den Begriff “Instrumentals” ins Suchfeld von YouTube und schwupps hast du schon eine riesen Auswahl, dank der du in den nächsten Minuten ganz bestimmt zur Ruhe kommen wirst.
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